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Kurs 02.22:

Die Entbürokratisierung geht weiter!

Das Strukturmodell in Pflegeunternehmen

Die Einführung des Strukturmodells in der Pflege ist eine der bisher größten bundespolitischen Aktionen zur Entbürokratisierung der Pflege.

Eine Vielzahl von Pflegeeinrichtungen befindet sich auf den unterschiedlichsten Entwicklungsebenen im Rahmen der Umstellung auf die neue Dokumentationsform "SIS". Seit Januar 2017 haben wir dieses Projekt in den geregelten Schulungsbetrieb übergeleitet und können nun von der Basisqualifizierung bis zur tiefer gehenden Inhouse-Schulung auf Ihre individuellen Bedarfe reagieren. 

Nach dem Besuch dieser Schulung können Sie in Ihrem Pflegeunternehmen gut gerüstet mit der Einführung des Strukturmodells beginnen und somit einen großen Schritt in Richtung Entbürokratisierung vornehmen. Sollten Sie nach der Schulung Inhouse-Schulungsbedarf anmelden, so können wir Ihnen hierzu individuelle Angebote zur Verfügung stellen.

Kursinhalte

Ausrichtung der Pflegedokumentation entlang des Strukturmodells basiert im Wesentlichen auf vier Elementen:

Element 1: Strukturierte Informationssammlung (SIS) mit den Kernelementen

  • Eigeneinschätzung der pflegebedürftigen Person
  • Sechs Themenfelder zur pflegefachlichen Einschätzung
  • Matrix zur Erfassung pflegesensitiver Risiken und Phänomene (Initialassessment)

Element 2: Individuelle Maßnahmenplanung

  • Auf der Grundlage der Erkenntnisse aus der SIS, des Verständigungsprozesses und unter Berücksichtigung der individuellen Wünsche der pflegebedürftigen Person

Element 3: Berichteblatt mit Fokussierung auf

  • Abweichungen von der individuellen Maßnahmeplanung
  • Tagesaktuelle Ereignisse
  • Informationen durch weitere Beteiligte am Pflege- und Betreuungsprozess

Element 4: Evaluation - auf Grundlage von Erkenntnissen aus

  • Der strukturierten Informationssammlung (SIS)
  • Der Maßnahmenplanung
  • Des Berichtsblatts

Zielstellungen, die mit der Einführung des Strukturmodells verbunden sind:

  • Neu-Ausrichtung der Dokumentationspraxis auf einen vierstufigen Pflegeprozess
  • Neue Pflegedokumentation als Steuerungs- und Kommunikationsinstrument zur Sicherstellung der pflegerischen Versorgung und Betreuung
  • Übersichtliche Darstellung und rationaler Umgang mit der Einschätzung pflegerelevanter Risiken und Phänomene (Risikomatrix/Kontextkategorien)
  • Schnelle Orientierung anhang einer übersichtlichen Pflegedokumentation und Zeitersparnis zugunsten der Hilfe- und pflegebedürftigen Person

Der angestrebte Paradigmenwechsel in der Dokumentationspraxis geht ganz wesentlich mit der Stärkung der fachlichen Kompetenz von Pflegefachkräften einher.

 

Voraussetzungen

Leitung / Fachkraft / Qualitätsbeauftragte

 

Kursdauer

Eintägig, 9.00-15.30 Uhr

 

Kursgebühr

  • 185 €
  • 165 € (LfK-Mitglieder-Vorzugspreis)

 

Dozenten

  • Nicole Janda-Steininger
  • Selma Götz
  • Katharina Dahmen
  • Stephanie Schittek

 

Zeit und Ort der Veranstaltung:

21.11.2018 Münster

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30.01.2019 Dortmund

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20.03.2019 Oberhausen

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22.05.2019 Euskirchen

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26.06.2019 Würselen

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